Die Mühen des vergangenen Jahres tragen erste Früchte

Nachdem sich die Spannungen der letzten Jahre aufgelöst haben und eine reibungsfreie Arbeit der  nunmehr zunehmend an Erfahrung bereicherten - Gremien ihren Lauf nimmt, stellen sich erste, besonders erfreuliche Umstände ein: im vergangenen Jahr wurde zum ersten mal ein Erlös aus der Stromeinspeisung in das öffentliche Netz erzielt. Dies ist nicht nur aus Sicht des Finanzertrages erfreulich, sondern stellt als drittes Standbein den Wirtschaftsbetrieb „Gartengenossenschaft“ auf eine sehr fundierte Basis.

2008 wurden folgende Sitzungen abgehalten:

 

VS: 8.05. – es wird mit den Pächtern  der „Schanzstuben“ über organisatorische und wirtschaftliche  Aspekte referiert. Wichtiger Punkt ist das Gesetz über den Nichtraucherschutz.

 

VS/AR: 13.04, 3.05, 25.05, 7.06, 5.07, 27.09, 13.12

 

Topthemen - in chronologischer Abfolge - sind gewesen:

 

  1. eine Satzungsänderung, unterbreitet durch den BGV, steht an. Es beginnen intensive Beratungen über die Folgen für unsere Genossenschaft.

  2. das bereits erwähnte Gesetz zum Nichtraucherschutz hat gewaltige Auswirkungen auf

    den Gaststättenbetrieb. Es werden Möglichkeiten zur Einrichtung eines Raucherraumes erörtert.

  3. Es wird ein Tagesgeldkonto eingerichtet, für gerade nicht benötigte Gelder.

  4. Der bereits durch den Vorgänger-Vorstand verfolgte Gedanke, unsere Gartenanlage aus der

    Rechtsform einer Genossenschaft herauszuführen, wird wieder aufgegriffen; es werden

    Lösungsvorschläge erarbeitet. Hintergrund des Gedankens sind Kostenersparnisse.

  5. Diebstahl: es werden Regenrinnen vom Gartenhaus eines Mitgliedes abmontiert. In das Gerätehaus der Anlage wird eingebrochen  und zwei Heckenscheren entwendet.

  6. Eine Sondertilgung auf den Kredit für die Solaranlage wird getätigt.

  7. Neuanschaffung einer Heckenschere

  8. Ausblick auf das kommende Jahr:  - Pachtanpassung für das Vereinsheim

                                                      -  Umgestaltung des Festplatzes

     

    Die Generalversammlung findet am 12 Juli statt.

    Herr W. Maier eröffnet die 98. GV in der H. Dr. N.Ferch das Protokoll der 97. GV verliest. Im folgenden Geschäftsbericht des vergangenen Jahres verweist H. G.Langmahr auf einen Gewinn, der trotz Anschaffungen erzielt worden war, betont und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit im Führungsteam und merkt schließlich die Überlegung der Genossenschaftsführung an, ein neues Geschäftsmodell ins Auge zu fassen. Dieser Gedanke, übrigens auch schon von der früheren Vorstandschaft verfolgt, wurde aufgegriffen, um eine Kosteneinsparung zu erreichen. Unser gegenwärtiges Geschäftsmodell ist wegen des Bilanzierungszwanges und den damit einhergehenden Überprüfungen sehr kostenintensiv.

    Auf die Präsentation der Bilanz durch H. J.Walitschek folgt die Beschlussfassung der GV über die Verwendung des Bilanzüberschusses. Dieser wird einstimmig „auf neue Rechnung“ vorgetragen.

    Vorstand und Aufsichtsrat werden einstimmig entlastet.

    Die anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat ergeben folgende Änderungen: H. P.Werdenigg und

    Fr. M.Fink scheiden aus; als neue Mitglieder werden Fr. U.Vranjkovic und Fr. I.Schulte gewählt.

    Als letzter Punkt stehen Änderungen der Satzung an. H. G.Langmahr erläutert diese, die anschließende Abstimmung ergibt in allen Änderungspunkten Zustimmungen, wenngleich nicht in allen einstimmig.

    Zuletzt wird unter „Sonstiges“ das Verschwinden der Motorhacke diskutiert und die Möglichkeit, unsere Gaststätte an andere Pächter zu vergeben, erläutert.

    Im Anschluss  an die GV findet auf dem Festplatz das Gartenfest statt.

     

    Zum Jahresende sind 74 Mitglieder, zwei Ab- und zwei Zugänge zu verzeichnen.

 

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