aller Anfang ist schwer, aber die Aufgaben werden gestemmt!

Rückblickend sowie vorausschauend darf gesagt werden, dass es für die  neuen Gremien keine leichte Aufgabe war, sich einzuarbeiten. Vor allem der eingebrachte Zeitaufwand war groß. Vorstände, Schriftführer oder Buchhaltung, es musste anfangs viel von der vorher auch nicht gerade üppig vorhandenen Freizeit geopfert werden. Die Anstrengungen haben sich jedoch ausgezahlt, die Arbeit verläuft zunehmend reibungsloser und wird mit Freude ausgeführt.

So kam auch die Überlegung, ob mit dem Wechsel der Führungsgremien, nicht auch die Präsentation der Chronik eine Veränderung durchlaufen darf.  Hiermit soll nun ein Anfang gemacht werden.
In diesem Jahr wurden insgesamt neun VS/AR Sitzungen abgehalten: 21.01, 18.03, 1.04, 17.06, 29.07, 12.08, 9.09, 7.10, 6 .11,
27.12. Die wichtigen Themen des Jahres waren, in chronologischer Abfolge ihres Entstehens:
Die Verhandlungen mit der Lichtbildnergruppe gehen in Richtung Räumetausch. Es wird schließlich vereinbart, das aktuelle Büro gegen den Raum der Fotoliebhaber zu tauschen. Das neue Büro wird somit im Mai bezogen. Nun kann ein Telefonanschluss
gelegt und einige Arbeiten  vom Büro aus online erledigt werden, wie: Online Banking, Umsatzsteuer Voranmeldungen ans Finanzamt, E-Mail Abruf bei Bedarf auch an dieser Stelle.

Eine wichtige Entscheidung für die Sicherheit bei Veranstaltungen auf dem Festplatz, ist die Verlegung einer festen, im Boden verlegten Stromleitung vom Vereinsheim zum Festplatz. Die Leitung wird in Eigenleistung verlegt. Die Kosten belaufen
sich auf  rund 825 € netto. Die Überlegung, eine Möglichkeit des "Stromanzapfens" gegen Bezahlung durch die Pächter, wird schließlich fallengelassen. Die Gefahr einer Verletzung ist zu groß und der Haftungsausschluss der Vorstandschaft nicht gewährleistet
Ein Neubeschluss für die Vermietung des Nebenzimmers wird gefasst. Somit können Mitglieder einmal jährlich das Zimmer kostenlos mieten, auch ohne die Bewirtung durch das Restaurant in Anspruch zu nehmen. Jedes weitere Mal kostet die Miete 25€
bei Selbstverpflegung, oder kostenlos bei Bewirtung durch das Restaurant. Fremdvermietungen sollen 60€ kosten.
Die jährlichen Aufwandsentschädigungen werden wie folgt festgelegt: Vorstände 250€, Buchführung 150€,
Aufsichtsräte 100€, Sitzungsgelder 10€ je Sitzung.
Es wird ein früherer Beschluss der VS/AR zur Einrichtung einer Internetpräsenz verwirklicht. Daneben werden E-Mail Adressen für Vorstände, Aufsichtsräte und dem Finanzbereich eingerichtet. Somit ist die Genossenschaft auch über die neuen Medien erreichbar und wir dürfen stolz darauf sein, mit der Zeit gegangen zu sein.
Das Highlight des Jahres ist die Photovoltaikanlage. Der Gedanke keimte schon etwa Mitte des Jahres, richtig angegangen wird er aber erst ab der VS/AR Sitzung vom 29.07. Nach einiger Vorlaufzeit und Einholen von diversen Infos durch H.Langmahr, wird die Durchführbarkeit sowie die Finanzierung der Anlage intensiv besprochen. Die Entscheidung fällt dann zugunsten von
H. McCormick, welcher am 7.10. zur Infoveranstaltung erscheint um die Eckpunkte der Anlage darzustellen und Fragen zu beantworten. Am 20.10. geht die Anlage ans Netz. Die Kosten belaufen sich auf  66.500 € netto.
Die Generalversammlung findet am 1.07. vor 36 anwesenden Mitglieder (und 7 erteilten Vollmachten) statt. Nach der Eröffnung durch AR Vorsitzenden H.Maier und dem Verlesen des letzten Protokolls durch H. Dr.N.Ferch berichtet H.Langmahr
über das vergangene Jahr. Er dankt den ehemaligen Vorständen und bittet um Versöhnung nach den, für manchen unzufrieden verlaufenden, Wahlen vom letzten Jahr; es solle gemeinsam weitergearbeitet werden, man solle leben und leben lassen, was aber nicht bedeute dass jeder machen kann was er will. Im Weiteren erläutert H.Langmahr die durchgeführten Veränderungen in der Genossenschaftsführung und weist auf aktuelle Probleme hin. Schließlich bedankt er sich bei all den Beteiligten an diversen Einsätzen. Nach der Präsentation der Bilanz mit Gewinn und Verlustrechnung durch H.Walitschek wird diese durch die GV angenommen. Der Vorschlag von H.Langmahr den Verlust aus dem Jahresabschluss auf neue Rechnung vorzutragen, wird durch die GV einstimmig genehmigt. Die Entlastung findet diesmal geteilt statt: einmal für die ehemaligen und einmal für die gegenwärtigen Vorstände und Aufsichtsräte. In beiden Fällen erfolgt eine Entlastung, wenngleich es zu Enthaltungen sowie einer Gegenstimme kommt.
Es finden zwei Ehrungen statt: H.Fuchs für seine 40-jährige Mitgliedschaft und H.Fleps für die 25-jährige.
In der anschließenden Diskussion verweist H.Stöcklin nochmals auf die Umstände des Tausches der Räumlichkeiten mit der Lichtbildnergruppe und bemängelt die zu hohe Miete. H.Langmahr erwidert, dass man sich mit der LBG geeinigt hätte und dass es sehr wichtig sei, ein eigenes Büro ohne Zugang für Fremde zu haben, nicht zuletzt um sämtliche Unterlagen an einer zentralen Stelle aufzubewahren. Dies erleichtere auch die Geschäftsübergabe im Falle eines Vorstandswechsels.
Das anschließende Gartenfest ist gut besucht und bei gutem Wetter ein gelungenes Miteinander. Das Fleisch wird von der Genossenschaft bereitgestellt, Getränke müssen gekauft werden. Es blieb ein kleiner Reingewinn von 77 € übrig.

Zum 31.12 hatten wir insgesamt 73 Mitglieder; es wurden drei Abgänge, sowie zwei Neumitglieder verzeichnet.

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