Bleiben wir eine "Genossenschaft" ?

Am 29.1.trifft sich AR Vorsitzende H. Pittelkow mit dem 1.VS G. Stöcklin. Die Unterredung endet ohne Beschluss, es zeichnen sich aber zwei Weichenstellungen ab:
- den Jahresabschluss erstellt künftig ein Steuerberater
- eine Änderung der Rechtsform wird in Erwägung gezogen, was einen Austritt aus dem Genossenschaftsverband voraussetzt.

Die erste Sitzung von  VS/AR findet am 19.02 im Vereinsheim statt. Die reichhaltige Tagesordnung umfasst insgesamt 13 Punkte, von denen nur die wichtigsten zu erwähnen wären:
- Austritt aus den Genossenschaftsverband
- Bilanzerstellung durch einen Steuerberater
- Teilnahme an der LaGa 2000
- Generalversammlung und Gartenfest
Beschlüsse werden zu obigen Punkten wie folgt gefasst:
- der Austritt aus den Genossenschaftsverband wird unter der Voraussetzung einer "positiven Sachlage" einstimmig beschlossen
- der Beschluss zur Bilanzerstellung durch einen Steuerberater wird ebenfalls einstimmig gefällt. Den Auftrag erhält die Kanzlei M. Kuhn aus Singen
- ebenfalls einstimmig wird das Konzept der Einbindung unserer Anlage in die LaGa 2000 angenommen. Es wird ein
Budget von 2.000 DM bewilligt
- die nächste GV wird auf den 24.04 festgelegt, für das Gartenfest einigt man sich auf den 19.06  
Die AR/VS Sitzung vom 12.04 hat neben allgemeinen organisatorischen  Maßnahmen, als wichtigste Themen die nächste Generalversammlung mit anstehenden Wahlen in Aufsichtsrat und Vorstandschaft, sowie die Landesgartenschau und das kommende Gartenfest. G. Fleps gibt bekannt, dass er sich nicht mehr zur Wiederwahl als Vorstand stellt. Für ihn wird das Genossenschaftsmitglied K. Hilpert einstimmig als Kandidat aufgestellt.

Die 89. Generalversammlung findet am 24.04 im Vereinsheim statt. Anwesend sind 39 Mitglieder sowie 4 Vertretungen.
Aufsichtsratsvorsitzender H.Pittelkow eröffnet die Sitzung und begrüßt alle Anwesenden.
Vorstandsmitglied G.Stöcklin verliest den Geschäftsbericht. Es werden einige Beschlüsse an die Mitglieder weitergegeben:
Instandhaltung der Gartenhäuser, Verbot von Gift als Spritzmittel und Unkrautvernichter, Verleih von Gartengeräten an Mitglieder gegen eine Gebühr von 30,- DM. Weiter informiert G.Stöcklin über die LaGa 2000 und den möglichen Ausstieg aus den Genossenschaftsverband.
Die Kassenprüfung ergab keinerlei Beanstandungen, Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat erfolgen einstimmig.
Über den Verlustvortrag aus dem letzten Jahresabschluss wird einstimmig, bei einer Enthaltung, entschieden.
Die folgenden Wahlen ergeben  jeweils einstimmig bei einer Enthaltung als Vorstandsmitglieder K. Hilpert und A. Funer,
sowie H.Pittelkow im Aufsichtsrat.
Die AR/VS Sitzungen vom 11.6. und 12.7. haben gemeinsame Tagesordnungen: Landesgartenschau 2000 und die Beschaffung von neuen Gartenhäuschen. Am 12.7. gab es zusätzlich eine "Nachbetrachtung" Sommerfest. Beschlüsse wurden keine gefasst.
Die AR/VS Sitzung am 20.9. hat als wichtige Tagesordnungspunkte den Zustand der Gartenanlage, die Landesgartenschau,
Grundstückspflege ums Vereinsheim und Neuanmeldungen Pächter. Die Preise für die Gartenhäuschen stehen fest : 3.500,- ohne Glas und Schindeln. Erwogen wird eine Erhöhung der Gartenhausmiete um 20,- DM ab dem nächsten Jahr. Man trennt sich jedoch ohne Beschlussfassungen.

Am 11.10. gibt es zwei Beschlussfassungen: die Pflege ums Vereinsheim soll von einem Genossenschaftsmitglied übernommen werden und der Speicherplatz im Vereinsheim wird zwischen Pächter und Genossenschaft aufgeteilt.
Erörtert wird auch der Tagesordnungspunkt "Lichtverhältnisse Parkplatz" nach dem ein parkendes Auto  gewaltsam aufgebrochen wurde. Eine Bankbürgschaft für den Erwerb von Gartenhäuschen aus Rumänien wird ebenfalls besprochen.
Die letzte AR/VS Sitzung des Jahres findet am 12.12. im Vereinsheim statt. Es wird einstimmig beschlossen, weitere 18 Gartenhäuschen anzuschaffen und ein Darlehen in Höhe von 85.000,- DM aufzunehmen.

Nachhang: der aufmerksame Leser wird sich gefragt haben, welches wohl die Gründe zu den Überlegungen eines Austrittes aus den Genossenschaftsverband gewesen sein könnten. Die Protokolle jedenfalls, geben hierüber keine Auskunft. Nachträgliche Recherchen ergaben, dass man als wichtigsten Grund die hohen Kosten für Prüfung und Abschluss annehmen kann.

 

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