ein Jahr ohne mediale Schlagzeilen, dafür zunehmend konstruktive Gespräche mit der Stadtverwaltung.

     Die erste AR/VS Sitzung vom 8.3. beginnt mit gewohnten Themen. Erwähnen möchte ich nur den Beschluss über die Beibehaltung des Pachtbetrages in Höhe von  70 DM.
     Die GV findet am 17.4. im Gasthaus "Widerhold" statt. Gekommen waren 34 Mitglieder. Ich möchte hierzu nur jene Passagen aus dem GV Protokoll erwähnen, welche sich mit dem Geländetausch befassen.
 H. Stöcklin informiert die Mitglieder, dass die Stadt Singen bereits einige Grundstücke auf der Schanz besitzt, andere wurden hinzugekauft und es werden Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt. Man erwarte eine Einladung zu Gesprächen mit der Stadtverwaltung im Juni.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Genossenschaft 91 Mitglieder. Der Jahresgewinn betrug 52 DM.
     Am 17.6. trifft sich der  AR/VS bei H. Schaupp. Es wird über die bevorstehende Gesprächsrunde am 19.6. mit der Stadtverwaltung beraten. Für den Fall, dass die Stadt ein konkretes Angebot macht, wird ein
6 Punkteplan erstellt.
     19.6. - im Rathaus findet das Gespräch mit der Stadt über einen Geländetausch statt. Es beteiligen sich die HH. Groß, Stöcklin, Schaupp, Schwarz, Pittelkow. Gesprächsführer auf städtischer Seite ist H. Berger.
Er informiert die GG Delegation über den Stand der Gespräche mit den Grundstückseigentümern auf der Schanz. Die Größe des neu zu erstellenden Geländes beträgt 2,7 ha, davon Teilstücke bereits in Stadtbesitz.
Es werden 2 Planungsvorschläge unterbreitet. Ein Gesamtkonzept mit 6 Punkten wird vorgelegt, welches die GG Delegation um 3 weitere Punkte, zur Gestaltung und Ausstattung des neuen Geländes, erweitert.
H. Berger unterstreicht, dass bei Einigkeit bereits 1992 mit dem Umzug begonnen werden kann.
     Am 4.9. findet im Gasthaus "Widerhold" eine weitere AR/VS Sitzung statt, welcher eine Gartenbegehung vorausgegangen war. Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung ist ein nochmals gemeinsames "Studieren" der Pläne von der Stadtverwaltung.
     Am 28.10. findet bei H. Schaupp eine AR/VS Sitzung statt. Man bereitet sich für ein weiteres Gespräch mit der Stadtverwaltung am 29.10. vor. Es werden erste konkrete Überlegungen angestellt sowie Zahlen genannt:
- Gartenhäuschen mit ca. 6.000 DM veranschlagt
- 1.Stufe des von der Stadt erstellten Lageplanes weist 20 Gärten auf
- sollte die Stadt mit dem Bau der neuen Gartenanlage beginnen, muss sichergestellt sein, dass die Parkplätze und das Vereinsheim in der ersten Planungsphase enthalten sind
- das Vereinsheim muss voll unterkellert sein, Sanitäranlagen und Heizung müssen vorhanden sein
Neben diesen klar umrissenen Vorstellungen tauchen viele Fragen auf, einige davon untenstehend:
- soll auf jede Parzelle ein Häuschen
- wie viele Genossen würden umziehen
- gibt es eine einheitliche Größe der Parzellen, wie groß sollen diese sein
- notwendige Versicherungen für die Häuschen
- Einbehalt von500 DM Kaution je Gartenhaus; muss diese bei Austritt erstattet werden
- und einige Fragen mehr.
     29.10. Gesprächsrunde im Rathaus. H. Berger empfängt die Vertreter der GG und teilt eingangs mit, dass keine weiteren Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern geführt wurden. Es dürfen Gartenhäuschen mit folgenden Abmessungen aufgestellt werden: 12m² Grundfläche, 12 m² überdachter Vorbau, Satteldach 30° Dachneigung.  Für ein Gemeinschaftsgebäude werden die Maße angegeben: Grundriss 15,5 x 6,5 m, Satteldach mit 30° Dachneigung. Die Anlage beträgt brutto 22.836 m² und soll mit einer 3m breiten Hecke umgeben werden. Untenstehend eine Gegenüberstellung lt. Protokoll von städtischem Angebot /genossen-schaftlicher Forderung:
Angebot der Stadt:                                                         Forderung der GG.
1. Grundstück  28.176 m²                                          1.     geschlossene Anlage
2. Einfriedung, Zäune                                                2.     Wasserversorgung je Parzelle (Wasseruhr)    
3. Parkplatz                                                               3.     Vereinsheim kompl. Rohbau - Sanitäranlagen
4. Gebäude, Spielplatz                                               4.     Gartenhäuschen aus Holz, mind. 5 cm stark
5. Wasserversorgung                                                 5.     Stromanschluss
6. Entwässerung WC (evtl.)                                       6.     (finanzielle Entschädigung)
      In der AR/VS Sitzung vom 9.12 bei H. Schaupp  wird eine Aufstellung der Wertannahmen  beider Gelände vorgenommen. Es wurden Grundstückspreise erhoben um den Wert des GG Grundstückes und den des Tauschgeländes schätzen zu können. In die Wertermittlung wurden auch erbrachte oder zu erbringende Leistungen auf beiden Seiten miteinbezogen.

Somit scheint ein wichtiger Schritt auf dem steinigen Wege "Geländetausch" gemacht zu sein.

 

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