Das Jahr beginnt unter ruhigen Vorzeichen.

Wichtigster Punkt der AR/VS Sitzung vom 25.3. ist die Beschlussfassung über einen unveränderten Pachtzins für das laufende Jahr.

 Die Generalversammlung findet am 7.5. im Gasthaus „Sternen“ statt.

 Es sind neun Abgänge und ein Todesfall zu verzeichnen. Für das verstorbene Mitglied

 Franz Breuer wird eine Gedenkminute eingelegt.

 Besonderes Interesse erweckt der Bericht des Vorstandes E. Erne über den Verlauf der Aussprache mit der Stadt Singen zum  Geländetausch. H. Erne unterrichtet die Mitglieder über die Entscheidung des AR/VS,  das von der Stadt Singen angebotene Gelände „Römerziel“ abzulehnen und begründet dies folgendermaßen:

 

  • das Gewann „Römerziel“ ist ein Sumpfgebiet

  • herumliegender Bauschutt

  • viel Nebel und Frost sind zu erwarten ,

    alles in allem, kein für den Gartenbau geeignetes Gelände.

    Außerdem sei in unmittelbarer Nachbarschaft eine Anlage für Kleintierzüchter geplant, darunter auch Brieftauben. Diese vertragen sich bekanntlich weniger mit dem Gemüseanbau.

    Zu all dem kommt hinzu, dass eine Zufahrt zur Anlage weder besteht noch geplant ist und da die Entfernung vom Parkplatz einige hundert Meter beträgt, müsste sämtliches Mitbringsel auf den Rücken in die Anlage gekarrt werden.

    Von städtischer Seite besteht das Angebot, eine ca. 30 cm dicke Humusschicht aufzutragen, um so, eine für den Gemüseanbau geeignete  Bodenbeschaffenheit sicherzustellen. Zusätzlich stellt die Stadtverwaltung eine anderthalbfache Fläche in Aussicht, mit Gartenhäuschen und Gemeinschaftsräumen.

    Die Mitgliederversammlung zeigt sich mit der Entscheidung von Aufsichtsrat und Vorstandschaft den Geländetausch abzulehnen, zufrieden.

    Die HH. Weber und Binder scheiden aus dem AR aus. Neu in den AR gewählt werden die HH. Groß und Beer.

    Eine Zahl am Schluss: der Jahresabschluss weist einen Gewinn von 430,06 DM auf, welcher mit dem Verlustvortrag des Vorjahres verrechnet wird.

     

    Zu erwähnen wäre noch die Begehung des Gewanns „Römerziel“ durch den VS Eugen Erne.

    Bei dieser Gelegenheit trifft er unerwartet auf einen Sachverständigen aus dem Bereich Bodenschätzung, welcher ihm erklärt, dass der Boden im Römerziel sauer sei und selbst eine

    30 cm dicke Humusschicht in einigen Jahren versäuern würde. Auch fällt ihm auf, dass durch das Auffüllmaterial bereits frisches Schilf sprießt, also weitere Gründe, das Gelände abzulehnen!

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