Das Jahr 1980 beginnt mit der Neuaufstellung des Aufsichtsrates. Zum Vorsitzenden wird in der AR/VS Sitzung vom 19.3. Ernst Schaupp, zu seinem Stellvertreter Alfred Obergföll gewählt.

Ein Anliegen aus dem Vorjahr, das Gießen mit Schlauch, wird aufgegriffen und zur Abstimmung unterbreitet. Der Vorschlag wird mit 6 Stimmen und zwei Gegenstimmen angenommen. Es sollte versuchsweise über ein Jahr festgestellt werden ob und wie stark sich der Wasserverbrauch erhöht. Der Pachtzins wird auf 35,- DM angehoben.

Die Generalversammlung wird am 10.4. im Gasthaus „Sternen“ abgehalten.AR Vorsitzender E. Schaupp würdigt das 70-jährige Bestehen der Genossenschaft und gibt einen Überblick über den Werdegang seit der Gründung.

 Die wichtigsten Zahlen dieses Jahres im Überblick:

Mitglieder: 100 Aktiv~ und 1 Passivmitglied, Ausländeranteil 16%.

 

                   12 Abgänge und 16 Zugänge sind zu verzeichnen

 

                    ein  Jahresüberschuss von 229,94 wurde erwirtschaftet, welcher zum Ausgleich

 

                    von Verlusten aus den Vorjahren verwendet wird.

 

H. Schaupp weist daraufhin dass die Chronik der Genossenschaft mit dem 50. Jubiläum endet und seitdem nicht mehr weitergeführt würde. Die Familien Kuhn und Obergföll erklären sich bereit, die Fortführung der Aufzeichnungen aufzunehmen und  bis zum 75. Jubiläum zu erstellen. Am 10.7. wird in der VS/AR Sitzung der Antrag der Stadt Singen über einen Geländetausch wegen der bevorstehenden Krankenhauserweiterung debattiert. Der Vorschlag der Stadt Singen als Tauschgelände das Römerziel  zu akzeptieren, wird vom VS/AR übereinstimmend abgelehnt. Als Hauptsprecher bei der bevorstehenden Aussprache mit der Stadt  wird Herr E. Schaupp gewählt. Am 16.7. begeben sich die Herren Erne, Homburger, Schaupp, Müller, Weber, Obergföll und Schwarz zur Aussprache ins Rathaus Singen. Anwesend von Seiten der Stadt waren Bürgermeister Ruf sowie die Herren Möbius und Berger. Die Delegation der Gartengenossenschaft unter der Führung von AR Vorsitzenden und Hauptsprecher E. Schaupp bekräftigt ihr „Nein“ zum Tauschgelände „Römerziel“ und die Sitzung wird ohne Einigung beendet. Die Aufzeichnungen des Jahres enden mit der allgemeinen Verärgerung von Vorstand und Aufsichtsrat über die Gesprächsführung eines Aufsichtsratsmitgliedes mit der Stadt Singen über den Geländetausch, ohne Wissen von AR und VS.

Die HH. Weber und Binder scheiden aus dem AR aus.

Es wird beschlossen einen Rasenmäher anzuschaffen.

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