6 Etappen dem Frühjahr im Garten einen Schritt voraus zu sein

Sofern Sie nicht nur ein oder zwei Gemüsesorten (was schon sehr gut ist) pflanzen oder jedes Jahr dasselbe oder die gleiche Menge, wird Ihnen die Planung Ihrer Anbaukulturen helfen dieses Jahr einen schönen Gemüsegarten zu haben. Bei der Planung des Gemüseanbaus spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle, wie etwa persönliche Vorlieben, sowie die zur Verfügung stehende Fläche. Nicht zu vergessen die Zeit, die für die regelmäßig anfallenden Pflegearbeiten benötigt wird. Letztendlich erlaubt Ihnen die Organisation Ihres Gemüsebeetes Zeit- und Geldersparnis und einen guten Start in die neue Gartensaison.

  1. Fangen Sie damit an aufzulisten welche Vorlieben Sie und Ihre Angehörigen für die verschiedenen Gemüsesorten haben oder welche Sorten Sie zum Verzehr im Laufe des ganzen Jahres konservieren möchten. Bevor es ans Werk geht ist es ratsam sich Gedanken zur Gestaltung und Auswahl des eventuell schon zur Verfügung stehendem Saatgutes zu machen oder Pflanzen die sie wiedereinsetzen können, beziehungsweise Pflanzen die Sie bei Ihrem lokalem Erzeuger gekauft haben.

  2. Führen Sie von Anfang an ein Gartentagebuch, in dem Sie genau notieren was Sie zu welchem Zeitpunkt aussäen oder einpflanzen sollen. Zunächst die Vorkultivierung und anschließend die Aussaat ins Freiland. Es ist auch ein gutes Hilfsmittel um die Pflanzzeit zu optimieren, da die Gartenzeit (sehr) schnell vorbei ist.

  3. Erstellen sie eine Liste für die benötigten Materialien und nutzen Sie die jetzt noch ruhige Zeit, um Saatgut für die neue Saison zu kaufen, dieses erspart Ihnen lange Warteschleifen an der Kasse. Sie können Ihre Pflanzen auch vorbestellen, sodass Sie gerüstet sind, sobald die ersten Frühlingstage anbrechen.

  4. Gutes Werkzeug gehört zu einem guten Gärtner. Entfernen Sie den Rost falls notwendig und geben Sie ein bisschen Schmiermittel auf alle metallischen Teile. Überprüfen Sie ob die Holzgriffe Ihres Gartenwerkzeuges eine glatte Oberfläche haben oder schleifen Sie diese mit Schleifpapier ab. Zur Pflege der Holzteile können Sie eine 50:50Mischung aus Terpentin Ersatz und Leinöl auftragen.

  5. Falls Sie vorhaben Tomaten, Paprika oder Gurken zu pflanzen, sollten sie ab sofort (wenn sie es nicht schon tun) Eierschalen aus Ihrem Haushaltsabfall sammeln, besonders wenn es sich um Bio-Eier handelt. Sie bereichern den Boden mit Kalzium und können Kraut-und Braunfäule verhindern, in Verbindung mit einer regelmäßigen Bewässerung.

  6. Überprüfen Sie auch den PH –Wert Ihres Bodens. Die unterschiedlichen Bodenanforderungen vieler Gartenpflanzen machen es sinnvoll, dass auch Hobbygärtner den pH-Wert im Boden messen, um optimale Wachstums-und Ernteerfolge zu erzielen. Jede Pflanze hat unterschiedliche Bodenansprüche, die Sie beim Kauf erfahren. Mit Düngegaben und speziellen Erdmischungen kann Einfluss auf die Bodenqualität genommen und der pH-Wert verändert werden. Die Bodenprobe können Sie auch auf gefrorenem Erdreich vornehmen.

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